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Katastrophenfluten und extreme Sturmfluttiden der Nordsee
bis 11. Jahrhundert / 12. Jahrhundert / 13. Jahrhundert / 14. Jahrhundert / 15. Jahrhundert / 16. Jahrhundert
17. Jahrhundert / 18. Jahrhundert / 19. Jahrhundert / 20. Jahrhundert / 21. Jahrhundert
Datum (Name) Gebiet, Auswirkungen
14./15. Februar 1602
(Fastnachtsflut)
 
1. Dezember 1615
(Große Schadensflut)
auf der Insel Strand sterben 300 Menschen; die Friedhöfe vieler Dörfer werden verwüstet; Rickelsbüll in der Wiedingharde geht unter
25./26. Februar 1625
(Fastnachtsflut, Fastelabendflut, (Hohe) Eisflut)
Südholland bis Jütland.
Deichbrüche und große Schäden in Ostfriesland und Oldenburg, im Alten Land und Hamburg, viele Ausdeichungen an Jade und Weser. Auf Neuwerk: hohe Sturmfluten mit Eisgang und großen Schäden.
7. November 1627 (Allerheiligenflut) Elbegebiet.
Deichbrüche und große Schäden im Alten Land und Haseldorfer Marsch, Elmshorn und Uetersen
25. Januar 1634
(St.-Pauli-Flut)
Elbegebiet.
Zerstörung des Estedeiches in Hove auf 900 m Länge
11. Oktober 1634
(Burchardiflut, Zweite Grote Mandränke)
Deutsche Bucht.
12.000 bis 15.000 Tote; Zertrennung der Insel Strand in mehrere Teile
23. Januar 1643
(Kolde Paulsflut)
Niederländische und deutsche Küste.
Vor allem Sachschäden
14. Februar 1648 (Fastelabendsflut) Elbegebiet von Freiburg/Elbe in Niedersachsen über Glückstadt entlang des Geestrandes bis nach Hamburg.
Zahlreiche Menschen ums Leben gekommen; gleichzeitig 'Erdbeben' mit Feuersbrünsten. Zwischen Hamburg und Glückstadt viele Gebäude verwüstet, 11 Kirchtürme umgeweht bzw. eingestürzt, Hungersnot.
22. Februar 1651
(Petriflut)
Deutsche Bucht.
15.000 Tote (?); Zertrennung der Insel Juist in zwei Teile im Bereich des heutigen Hammersees sowie der Insel Langeoog, Zerstörung von Dornumersiel, Deichbrüche am Festland
4./5. März 1651
(Petriflut)
Niederlande.
Überflutung großer Teile von Amsterdam, Deichbrüche in Holland und Friesland
4./5. November 1675
(Allerheiligenflut)
Niederländische Küste.
Nur Sachschäden
26. Januar 1682 Belgische und niederländische Küste.
24./25. November 1685
(Erste Katharinenflut)
Deutsche Bucht.
Vornehmlich Sachschäden, Deichbrüche von Oberndorf bis Kleinwörde
12./13. November 1686
(Martiniflut, Martinsflut)
Niederländische und deutsche Küste.
Schwere Deichschäden von den Niederlanden bis zur Elbe; allein im Groningerland 1.600 Tote und 8.000 gestorbene Rinder
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