Das Jahr 1949

Anhaltender Schock durch Währungsumstellung. Nur 29.242 Kurgäste mit durchschnittlicher Aufenthaltsdauer von unter 12 Tagen.

Nach Flüchtlingsumsiedlung 1.000 Fremdenbetten mehr.

Wiederbeginn der symphonischen Konzerte. Es gastiert das Wilhelmshavener Kammerorchester als Symphonie- und Kurorchester unter der Leitung des Hamburger Musikdirektor Alfred Hering, der 1954 nach Südamerika ging. (auch 1950.)

Der Schriftsteller Frank Thieß weilt zur Erholung auf der Insel.

Wiedergründung von fünf Norderneyer Handwerkerinnungen (Bäcker, Schneider, Schuhmacher, Metaller und Tischler).

Fahrgastschiff "Frisia XV" wird als erster Nachkriegsneubau in Dienst gestellt, im Inselverkehr bis 1967.

In schwerem Sturm brechen die Ankerketten des nachts vor der Insel auf Warteposition liegenden Eimerbaggers "Löwe", der strandet und kentert. 6 Seeleute der neunköpfigen Besatzung können am nächsten Morgen noch lebend geborgen werden, 3 von ihnen ertrinken.

Frisia-Reederei befördert 487 Automobile.

Einrichtung einer Wasserschutzpolizeistation auf Norderney (bis 1988).

Neuer Kurdirektor Günther Tetzlaff (bis 1950).

Am 15. August Eröffnung des Ostbadestrandes "Weiße Düne" mit 12 Badekarren.

Unterrichtung von 1.151 Schulkindern, die in 25 Klassen eingeteilt sind.



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GGV 1949/1950
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Gastgeberverzeichnis 1949
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